1. Nie Passwörter, Codes oder Kartendaten weitergeben
Keine Bank, keine Behörde, keine Polizei und auch wir fragen Sie am Telefon, per SMS oder per E-Mail nach Passwort, Einmalcode oder Kartennummer. Wer danach fragt, ist ein Betrüger.
Betrugsschutz
Sieben Regeln, die fast jeden Betrug ausbremsen. Für Sie und Ihr Team.
Betrug gegen Schweizer KMU folgt fast immer demselben Muster: Druck, eine Zahlung oder ein Code, und ein Absender, der echt aussieht. Wer kurz anhält und über die bekannte Nummer selbst zurückruft, stoppt die meisten Versuche.
Betrüger rufen an, schreiben E-Mails und schicken SMS, die echt aussehen. Fast immer wollen sie dasselbe: dass Sie schnell zahlen, klicken oder einen Code nennen. Diese Seite gehört zu jeder Übergabe eines Betriebs-Assistenten. Drucken Sie sie aus und hängen Sie sie dort auf, wo bezahlt wird.
Keine Bank, keine Behörde, keine Polizei und auch wir fragen Sie am Telefon, per SMS oder per E-Mail nach Passwort, Einmalcode oder Kartennummer. Wer danach fragt, ist ein Betrüger.
Schreibt ein Lieferant, sein Konto habe geändert, rufen Sie ihn über die Nummer an, die Sie schon kennen, nicht über die in der Nachricht. Erst dann zahlen Sie.
«Sofort», «vertraulich», «ich bin gerade in einer Sitzung»: Druck ist das Werkzeug der Betrüger. Eine echte Zahlung hält zehn Minuten Rückfrage aus.
Legen Sie auf und rufen Sie die Firma über die offizielle Nummer an, die auf Ihrer Karte, Rechnung oder Website steht. Die angezeigte Nummer kann gefälscht sein.
Links in SMS und E-Mails führen oft auf täuschend echte Login-Seiten. Tippen Sie die Adresse Ihrer Bank oder der Post selbst ein, oder nehmen Sie die App.
Programme wie AnyDesk oder TeamViewer installieren Sie nur für jemanden, den Sie selbst angerufen haben und kennen.
Neue Empfänger und grössere Zahlungen gibt eine zweite Person frei. Reden Sie im Team über Betrug, besonders mit neuen Mitarbeitenden.
Eine «Sicherheitsabteilung» meldet verdächtige Zahlungen und will, dass Sie Geld abheben, Daten nennen oder eine Fernwartung installieren. Die Kantonspolizeien St. Gallen und Graubünden haben 2026 mehrfach davor gewarnt.
sg.ch →Eine E-Mail «vom Chef» verlangt eine dringende, vertrauliche Überweisung oder Geschenkkarten. Dem Bundesamt für Cybersicherheit BACS wurden 2025 971 Fälle gemeldet, nach 719 im Jahr davor. Inzwischen auch mit einer KI-Stimme am Telefon.
bacs.admin.ch/de/26w4-de →Eine echte Rechnung kommt nochmals, nur mit neuer IBAN und passendem QR-Code, oft aus dem gehackten Postfach eines Lieferanten.
bacs.admin.ch →Per SMS, E-Mail oder sogar als gelber Zettel im Briefkasten: Ein Paket warte auf eine kleine Gebühr. Wer zahlt, gibt seine Kartendaten preis; kurz darauf ruft oft eine falsche Bank an.
bacs.admin.ch/de/26w18-de →Eine «Registrierungsstelle» droht, Ihre Domain werde gelöscht oder jemand anderes registriere Ihren Namen, und verlangt eine Zahlung. Ihre Domain verlängern Sie nur bei Ihrem bekannten Anbieter.
bacs.admin.ch/de/24w21-de →Über die offizielle Nummer. Eine Zahlung lässt sich manchmal noch stoppen. Sind Kartendaten weg, lassen Sie die Karte sperren.
Melden Sie den Versuch beim Bundesamt für Cybersicherheit BACS. Bei einem Schaden erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, im Notfall unter 117.
bacs.admin.ch/de →Haben Sie ein Passwort genannt oder eine Fernwartung installiert, ändern Sie Ihre Passwörter und lassen Sie das Gerät prüfen.
Ihr Betriebs-Assistent fragt nie nach Passwörtern, Karten- oder Bankdaten oder Einmalcodes. Er ändert nie eine Bankverbindung, weil eine Nachricht es verlangt, und bestätigt keine «dringende» Zahlung ohne Ihr Passwort.
Sieht eine Nachricht nach Phishing, gefälschter Rechnung oder CEO-Betrug aus, schreibt er Ihnen: «Achtung, das sieht nach Betrug aus: …, nicht bezahlen, nicht klicken.» Darauf antwortet er nie von sich aus.
Jeder Versuch steht mit dem Grund in Ihrem Eingang. Im Monatsbericht lesen Sie: «Betrugsversuche diesen Monat: 3, alle abgewehrt.»
Nein. Keine Bank, keine Behörde und keine Polizei verlangt am Telefon Passwörter, Codes oder Kartendaten, und niemand verlangt, dass Sie Bargeld abheben oder übergeben. Legen Sie auf und rufen Sie die Bank über die offizielle Nummer an.
An einer neuen IBAN, an einem Konto, das sich «wegen Bankwechsel» geändert haben soll, oder an einem Absender, der fast stimmt, zum Beispiel mit einem Buchstaben anders. Rufen Sie den Lieferanten über die bekannte Nummer an, bevor Sie zahlen.
Jemand gibt sich per E-Mail, Nachricht oder sogar mit einer nachgeahmten Stimme als Chefin oder Chef aus und verlangt eine dringende, vertrauliche Zahlung. Die Regel: Geld nur nach einer Rückfrage über die bekannte Nummer, nie über die Antwort auf die Nachricht.
Rufen Sie sofort Ihre Bank über die offizielle Nummer an; manchmal lässt sich die Zahlung noch stoppen. Melden Sie den Fall beim BACS und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Beim Bundesamt für Cybersicherheit BACS auf bacs.admin.ch. Bei einem Schaden zusätzlich bei der Polizei, im Notfall unter 117.
Ja. Oben auf dieser Seite laden Sie das Blatt als PDF herunter, auf einer Seite, zum Aufhängen beim Telefon oder bei der Kasse.
Ja. Er ist eingebaut, ohne Aufpreis. Bei der Übergabe gehen wir dieses Blatt gemeinsam durch.
Oder ein Kaffee bei Ihnen im Betrieb. Unverbindlich, ohne Präsentation.